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Best of 4 Worlds

Meine Arbeit und meine Haltung basiert maßgeblich auf vier Ansätzen:

Transaktionsanalyse – Menschen und Muster verstehen

Die Transaktionsanalyse (TA) beleuchtet unterschiedliche Verhaltensweisen von Menschen und die sich daraus ergebende Interaktion mit anderen – in der Kommunikation, in Konflikten, in Stresssituationen. Die TA bringt eine Vielfalt anschaulicher Modelle mit, um Dynamiken und Muster in der Kommunikation und im Verhalten von Menschen aufzudecken. Sie macht Wechselwirkungen zwischen den Akteuren nachvollziehbar und zeigt Veränderungsmöglichkeiten auf.

Überall dort, wo es darum geht, Kontakt auf Augenhöhe zu fördern, klare Kommunikation herzustellen und Muster zu durchbrechen, greife ich gern auf die TA zurück. Die TA bietet mir zum einen eine analytische Basis für die Steuerung beraterischer Interventionen, zum anderen vermittele ich gezielt einzelne Modelle, um meinen Kunden Möglichkeiten der Selbststeuerung aufzuzeigen.

Systemischer Ansatz – Organisationen und Systeme verstehen

Der Systemische Ansatz erhellt Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen dem Einzelnen und der ihn umgebenen Umwelt (Systemen). Systemische Methoden laden ein, sich heraus zu zoomen und eine Situation mit Weitwinkel zu betrachten. So können in einer Organisation das Zusammenspiel und die Verflechtung zwischen beteiligten Akteuren sichtbar gemacht und besser verstanden werden. Dem Kunden eröffnen sich durch den Blick von außen zusätzliche Sichtweisen, die ungenutztes Potenzial aufdecken und neue Lösungswege ermöglichen.

Der systemische Ansatz bietet ein vielfältiges Repertoire an Methoden, die ich im Einzelcoaching genauso anwende wie in der Teamentwicklung oder bei der Begleitung organisationaler Veränderungsprozesse. Wesentlich ist, die Dynamiken im System zu verstehen, Einflussmöglichkeiten abzuleiten und auf diese Weise Veränderungen konstruktiv und nachhaltig zu gestalten.

Gestalt-Ansatz – Menschen für Veränderung mobilisieren

Der Gestalt-Ansatz bietet mit seinem Konzept des „Zyklus der Veränderung und des Lernens (ZVL)“ eine Orientierung, welche Aktivitäten wann in der Umsetzung von Veränderungsprozessen sinnvoll sind, um Menschen für eine Veränderung zu gewinnen. Das Konzept zeigt auf, wie die notwendige Veränderungsenergie bei den Beteiligten mobilisiert werden kann und wie angemessen mit auftretenden Widerständen umgegangen werden kann. Beides sind grundlegende Schritte, um Veränderungen erfolgreich und dauerhaft umzusetzen.

Insbesondere bei der Begleitung organisationaler Veränderungsprozesse nutze ich dieses Konzept als Leitidee für die Prozessgestaltung und vermittle meine Kunden ein Verständnis von den Voraussetzungen für einen erfolgreichen Veränderungsprozess.

Agile Ansätze: Mindset und Methoden für komplexe und flexibilisierte Arbeitswelten, „Neue Arbeit“

Als Antwort auf eine komplexer und schneller werdende Umwelt, reagieren Organisationen mit einer Transformation von Organisationsstrukturen, um flexibler zu werden. Unterstützt wird dies durch die Digitalisierung, die orts- und zeitunabhängiges Arbeiten möglich macht und neue Freiheiten bietet. Organisationen entwicklen sich weg von Fachabteilungen, hin zu reaktionsschnellen kross-funktionalen Teams und einer dezentralen Entscheidungskultur. Dies setzt eine sinnstiftende Führungskultur, Fähigkeiten und Selbstverantwortung des Einzelnen fördert und auf Selbststeuerungskompetenz und Vertrauen baut.

Ich nutze agile Methoden aus Design Thinking, Scrum etc. um Kreativität und Entscheidungsfreudigkeit zu fördern oder Prozesse und Strukturen zielgruppenspezfisch zu entwickeln. Sie zeichnen sich durch iteratives Vorgehen, schnelles Umsetzen und einer starken Beteiligungskultur aus.